„Einfach Spaß haben und schnell Skifahren.“

Regionalität steckt in unserer DNA – dieser Philosophie sind wir bei Energie Südbayern seit über 60 Jahren Unternehmensgeschichte treu. Hier, wo wir leben und arbeiten, möchten wir etwas bewirken. Dafür entwickeln wir nachhaltige Energieprodukte. Neben 100 Prozent Ökostrom für Haushalt, Wärmepumpe oder E-Auto bieten wir einen Gastarif an, der zu 65 Prozent aus Biogas besteht. Wir entwickeln zukunftsfähige Projekte in Ober- und Niederbayern, und das in vielen verschiedenen Bereichen – unsere Expertise reicht von regenerativer Stromerzeugung über erneuerbare Wärme, Wasserstoff und Biogas bis hin zu Elektromobilität. Denn wir glauben: Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür. Zudem setzen wir auf die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und engagieren uns vor Ort für Sport, Bildung und Soziales.

Wir freuen wir uns, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die diese Werte teilen und unserer Heimat ein Gesicht geben. Menschen, wie die Sportlerin Anna-Maria Rieder aus Oberammergau, die als Paralympics-Athletin Ehrgeiz, Leistung und Begeisterung vereint.

Sie möchten mehr über Anna-Maria Rieders Erfolgsgeschichte erfahren, darüber, wie leidenschaftlich sie auf den Skiern steht und welche Bedeutung die Partnerschaft mit ESB für sie hat? Dann sehen Sie sich jetzt das Video-Interview an!

Aus Oberammergau an die Weltspitze

Wenn Anna-Maria Rieder übers Skifahren spricht, spürt man sofort: Die Profisportlerin ist da, wo sie hingehört. „Ich hab‘ eigentlich das beste Leben, das man haben kann“, sagt sie und lacht. Seit 2015 gehört Anna-Maria zum deutschen Paralympics-Ski-Team, seit 2022 ist sie beim Zoll Ski-Team angestellt. „Das ist schon ziemlich cool, weil das jetzt mein Job ist: den ganzen Tag trainieren.“

Skifahren bedeutet für sie vor allem Freiheit. „Ich bin nicht der Typ für acht Stunden Büro. Mich treibt an, dass ich Skifahren kann und dass ich mich mit Mädels aus aller Welt messen kann.“ Ihre Wettkämpfe führten sie z.B. schon nach Japan, Südkorea oder China. Nach mehrwöchigen Wettkampfphasen ist die Rückkehr nach Oberammergau jedes Mal ein Moment zum Durchatmen: „Es ist ein Heimkommen-Gefühl. Und endlich mal wieder ein bisschen länger schlafen.“

Trainiert wird das ganze Jahr: Mountainbiken, Rennrad fahren und Wandern im Sommer, Skifahren im Winter. Da ist die Nähe zu Garmisch ein absoluter Vorteil. „Wenn ich aus der Tür gehe, bin ich in zwei Minuten in den Bergen.“

Dass Rieder auf Weltcupniveau fährt, ist bemerkenswert. Sie wurde dreieinhalb Monate zu früh geboren und hat eine linksseitige Hemiparese. Ihre Eltern haben das nie überbewertet – im Gegenteil. „Sie haben immer gesagt: ‚Das geht schon, das schaffst du schon.‘“ Die beiden Skilehrer haben ihre Tochter schon früh auf die Bretter gebracht, ihr Vater ist bis heute ihr Trainer. Er hat sich intensiv mit Neuro-Athletik beschäftigt und seine Tochter so maßgeblich auf ihrem Erfolgsweg geprägt. Unterstützung, Vertrauen und gezielte Förderung durch ihre Eltern sind für Rieder maßgebliche Erfolgsfaktoren. Auch ihre ehemalige Krankenschwester und inzwischen gute Freundin hat eine entscheidende Rolle gespielt. „Die hat mich damals gesehen und hat zu meinen Eltern gesagt: ‚Ja, die kann was.‘“

Ein Schlüsselmoment kam 2014. Damals sah sie als 14-Jährige die Paralympics in Sotschi im Fernsehen. „Da hab‘ ich zu meiner Mama gesagt: ‚Was die da machen, mag ich auch machen.‘“ Ein Jahr später war sie im Nationalkader.

2022 holte sie bei den Paralympics in Peking Bronze im Slalom. Dazu kommen ein Weltmeistertitel in der Abfahrt, die Gesamtweltcupkugel 22/23 und mehrere Slalomkugeln. Mit dem Druck im Leistungssport geht sie möglichst gelassen um. „Ich hab‘ mir so ein bisschen das Motto angeeignet: Mir ist alles scheißegal. Einfach Spaß haben und schnell Skifahren.“ Und wenn’s mal nicht klappt, wie erhofft? Dann versucht sie, es schnell abzuhaken und nach vorne zu schauen.

Die lange Zusammenarbeit mit der ESB bedeutet Rieder viel. „Die sind eine Viertelstunde von mir daheim entfernt. Das ist nicht irgendein Sponsor aus der Ferne, sondern fühlt sich nach Heimat an.“ Deshalb trägt sie stolz das ESB Logo auf Helm, T-Shirt und Cap. „Die ESB ermöglicht mir, meinen Sport so auszuüben, wie ich ihn ausübe.“ Die Sichtbarkeit, die sie durch die Partnerschaft gemeinsam schaffen, hat für Anna-Maria Rieder auch eine soziale Dimension: „Vielleicht kann ich so ein Vorbild sein, gerade für Kinder, die eine Behinderung haben und die trotzdem auch Skifahren wollen. Ich möchte zeigen: Es geht.“

Anna-Maria Rieder

Geburtstag2. Februar 2000
TeamPara Ski Alpin, Deutsche 
Nationalmannschaft und Zoll Ski-Team
ParalympicsPyeongChang 2018, Peking 2022, 
voraussichtlich Milano & Cortina 2026
ErfolgeBronze Slalom Paralympics 2022; 
Gold Abfahrt Weltmeisterschaft 2023; 
Gesamtweltcupsiegerin 2022/2023
MotivationLeidenschaft als Beruf